GM migriert Arbeitsplätze


Nein es geht hier nicht um die Standortpolitik von General Motors, sondern um die Stadt Gummersbach, KFZ kennern auch bekannt unter dem Kennzeichen GM. Neben einer bekannten Handballmanschaft und vielleicht auch noch einem Standort der FH-Köln, kennt man Gummersbach als eine kleine Stadt im Oberbergischen oder in der Nähe von Köln. Das könnte sich jetzt ändern, zumindestens bezogen auf die Open Source Szene. Derzeit ist die Landschaft der Städte und Kommunen, die Open Source Software konsequent einsetzen noch überschaubar – Städte wie München, Wien aber auch kleinere Orte wie Schwäbisch Hall sind immer mal wieder in der Presse aufgetaucht. Mit Gummersbach erscheint jetzt eine weitere Stadt, die auch Kreisstadt ist auf der Landkarte der kommunalen Open Source Nutzer.

Bis Ende 2012 sollen 90 % der Arbeitsplätze der Stadtverwaltung umgestellt sein – die Migration von Windows XP hin zu Linux mit Thin Clients läuft seit 2007.

Die als Thin Clients ausgeführten Desktops der Benutzer sind mit KDE 3.5 und OpenOffice.org ausgestattet, es ist allerdings eine Umstellung auf Gnome 2.30 und LibreOffice geplant.

Open Xchange kommt als Webmail/Groupware-Lösung zum Einsatz und neben LibreOffice werden Firefox und Gimp auf den Desktops eingesetzt. Als Fax-Lösung wird Hylafax eingesetzt.

Die nicht für Linux verfügbaren Fachverfahren werden mit Wine direkt auf den Linux-Desktops bereitgestellt.

Auch im Serverbereich setzt Gummersbach konsequent auf Linux, so wurde ein Linux-Terminalserver HA-Cluster unter SuSE Linux aufgebaut und durch Heartbeat überwacht.

Durch die Umstellung konnten nach Angaben der Stadt Gummersbach kurzfristig Kosten im 5-stelligen Bereich eingespart werden. Die Schulungen für die Mitarbeiter in den Bereichen Desktop und Office bietet die Stadt Gummersbach hausintern an, ohne dass Zusatzkosten anfallen.

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