zulauf


Globale Blacklist für Apache-Webserver

Neben aufwendigen Mechanismen um Einbruchsversuche oder Passwort-Tests zu vermeiden habe ich nach einer einfachen Möglichkeit gesucht ungewollte Besucher auszusperrren. Die Lösung läßt sich mit einer globalen Apache-Konfiguration erstellen:

/etc/apache2/conf.d/blacklist

 

  

    order allow,deny
    allow from all
    deny from 111.111.122.222
    #deny from
  


Eigenes Zertifikat erstellen

Für eine OwnCloud-Test-Installation benötige ich ein Zertifikat, ein guter Anlass ein neues Zertifikat mit langer Lebensdauer für diverse Tests zu erzeugen.

openssl genrsa -des3 -out server.key 2048

openssl req -new -key server.key -out server.csr

um nicht bei jedem Apache-Start den Privatekey einzugeben :

openssl rsa -in server.key -out server2.key
openssl x509 -req -days 3650 -in server.csr -signkey server2.key -out server.crt

Das Zertifikat ist nun 10 Jahre gültig.
Wichtig beim Beantworten der Fragen ist dass der CN (CommonName des Zertifikat dem Servername aus der Apache-Konfigutation entspricht) – ansonsten gibt es bei Owncloud Probleme.

die Dateien kopiert mal z.B. nach /etc/ssl
und konfiguriert Apache innerhalb eines VirtualHost-Containers:

 SSLEngine On
 SSLCertificateFile /etc/ssl/server.crt
 SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/server2.key

Hier wird beschrieben wie man Zertifikate von CACert verwendet


Piwik – automatisches Update schlägt fehl

 

Die Fehlermeldung sieht etwa so aus :

PCLZIP_ERR_BAD_FORMAT (-10) : Unable to find End of Central Dir Record signature

Zu erst habe ich versucht das Problem über die Installation der PCLZIP-Library mit

apt-get install libphp-pclzip

zu lösen – leider ohne Erfolg.

Ich habe dann versucht herauszufinden, ob Piwik das aktuelle Software-Release heruntergeladen hat.

unter

piwik-pfad/tmp/latest/latest.zip

lag eine aktuelle aber sehr kleine Datei. Bei näherem Betrachten, stellte sich die Datei als HTML-Fehlermeldung der Download-Seite heraus. Zum Glück war im HTML-Text der richtige Download-Link enthalten der in der

piwik-pfad/config/config.ini.php

als

latest_version_url = "http://piwik.org/latest.zip"

auf

latest_version_url = "http://builds.piwik.org/latest.zip"

geändert werden musste.
Nach dem Update auf Version 2.10 verschwindet die Konfigurations-Option dann und ich bin gespannt wie das nächste Update ablaufen wird.


update-rc.d wird zu insserv

Nach einigen Neustarts fiel mir auf das einige Dienste nicht gestartet wurden, kein Wunder  in den Runlevel-Verzeichnissen waren die entsprechenden Init-Start-Stop-Skripte nicht verlinkt.Zum Beispiel für mysql:

ls -l /etc/rc?.d/*mysql

Ich kannte noch den Mechanismus mit update-rc.d, allerdings nutzt man unter Debian 7 nun insserv. Um MySQL die Standard-StartUp-Skripte zu verpassen, führt man den Befehl:

insserv -d mysql

aus.


Ausgehende Mails von einer IP-Adresse versenden

IPV4 Adressen werden zwar langsam knapp, dennoch stehen mir aktuell mehrere zur Verfügung, die ich auch irgendwie mit Postfix nutzen wollte und daher bei mynetworks eingetragen hatte.

Ausgehende Mails sollen jedoch immer von einer IP-Adresse verschickt werden, das hat den Vorteil, dass man die Adresse im Notfall (falls man auf einer Blacklist landet) ändern kann.

Um Postfix für ausgehende Mails auf eine IP-Adresse zu konzentrieren, muss man in /etc/postfix/main.cf  die Konfigurationsoption

smtp_bind_address = 192.168.0.1

hinzufügen (die 192.168.0.1 wird durch die entsprechende IP-Adresse ersetzt).

Danach wird Postfix mit /etc/init.d/postfix restart neu gestartet und die Konfiguration ist wirksam


Ubuntu One entfernen

Neben Dropbox und Owncloud gibt es auch Ubuntu One als Cloud-Dienst. Ubuntu One ist automatisch installiert und man muss nur ein Konto anlegen um den Dienst zu nutzen.

Entfernen kann man den Dienst auch mit:

sudo apt-get remove --purge ubuntuone-client ubuntuone-client-gnome ubuntuone-control-panel ubuntuone-control-panel-gtk

Postgrey und IPV6

Nach einem Update des Mailserver ist mir aufgefallen, dass Postgrey Verbindungen über IPV6 anbietet.

Interessant vorallem wenn man auch in den Logs solche Warnungen sieht:

warning: connect to 127.0.0.1:10023: Connection refused

Man ändert in der /etc/postfix/main.cf den Eintrag von

check_policy_service inet:127.0.0.1:10023

auf:

check_policy_service inet:::1:10023

und prüft ob die Option :

inet_protocols=all

in der Konfiguration enthalten ist.

Alternativ kann man vermutlich auch in der /etc/hosts die IPV6 Konfiguration für localhost löschen und postgrey weiterhin mittels IPV4 betreiben.


Speichermanagement –

Speicher freigeben

Manchmal bleibt der Arbeitsspeicher einfach belegt ohne Grund – also nach dem alle vorher genutzten Anwendungen wieder geschlossen wurden – , so kommt es mir zumindest vor.

Ein Reboot hilft auch aber einfacher sind die Befehle um den Arbeitsspeicher wieder zu leeren:

sync ; sync ; sync ; echo 3 > /proc/sys/vm/drop_caches
sync ; sync ; sync ; swapoff -a && swapon -a

IP-Adressen ändern
in mehreren Dateien

 

Das Ändern von IP-Adresssen in diversen Konfigurationsdateien kann mitunter zu nicht unbeträchtlicher Fleißarbeit führen – daher habe ich nach einer Möglichkeit gesucht mit der ich die IP-Adressen automatisch korrigieren kann.

Mit diesem kleinen Skript kann man zum Beispiel direkt alle IP-Adressen innerhalb der Apache-Konfiguration verändern. Natürlich könnte man das Skript auch direkt auf alle Dateien in /etc anwenden, das erschien mir aber erstmal unnötig.

#!/bin/bash
IP_NEW="10.0.0.2"
IP_OLD="10.0.2.1"

for DATEI in $(grep $IP_OLD /etc/apache2/sites-enabled/* |cut -d : -f 1); do
DAT_TMP=$DATEI"_tmp"
sed -u 's/'"$IP_OLD"'/'"$IP_NEW"'/' $DATEI > $DAT_TMP
cp -f $DAT_TMP $DATEI
rm $DAT_TMP
echo $DATEI
done

Raid-Array-Rebuild verfolgen

Bei einem Festplattendefekt in einem Raid-System ist man erstmal auf der sicheren Seite.

Eine gute Anleitung zum wechseln einer defekten Festplatte gibt es in Florian’s Blog (MDADM Raid nach Ausfall wiederherstellen).

Ich habe nach einer Lösung gesucht mit der ich den Rebuid-Vorgang beobachten kann und bin zu folgender Lösung gekommen:

while true; do sleep 15; clear; sudo mdadm --detail /dev/md0; echo; cat /proc/mdstat; done

Jetzt wird alle 15 Sekunden die Anzeige von mdadm –detail und der Status in /proc/mdstat aktualisiert ausgegeben.